Blog Persönlichkeitsentwicklung Mut zum Leben - Konstanze Quirmbach



27
Jul

Can money buy happiness? – Kann man Glück kaufen?

136 000 Menschen in 132 Ländern machten Angaben zu Fragen über ihr Einkommen, ihr Glücksgefühl und ihre Lebenszufriedenheit. Die von der Universität in Illinois durchgeführte Studie bestätigt, was der Volksmund seit langem weiß: Geld macht nicht glücklich. Aber es beruhigt.

“Die Studie zeigt, dass alles davon abhängt, wie man das Wort ‘glücklich’ definiert. Weiterlesen »


24
Jul

Ich bin da. – Bin ich das wirklich?

Buchrezension zu
„Ich bin da.
Sich SELBST BEWUSST wahrnehmen. Dem Leben POSITIV begegnen.“

Autorin: Konstanze Quirmbach, impuls-Verlag für Persönlichkeitsentwicklung, 2008

„Ich bin da“ – ja wo bin ich denn? Der Titel ist Herausforderung, bin ich doch öfter mal in der Vergangenheit in Form von Ängsten oder in der Zukunft in Form von Sorgen. Wann bin ich wirklich präsent, ganz in meinem ganzen Körper? Genau da will mich die Autorin hinführen in dieses Jetzt, welches unausgekostet vorüber zieht, wenn ich es nicht annehme und mich selbst darin spüre. Weiterlesen »


16
Jul

Ich kann auch anders!

Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen.
Ein Buch von Roland Kopp-Wichmann

Eigentlich bin ich ganz anders.
Aber ich komme so selten dazu. (Ödon von Horvarth)

Dieses Zitat stellt Roland Kopp-Wichmann seinem Buch “Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen” voran. Titel und Zitat sprechen ein bekanntes Gefühl an: Eigentlich möchte man häufig anders sein, aber trotz guten Willens schafft man es selten, tatsächlich auch anders zu handeln.

Sitzen wir also unausweichlich in unseren eigenen Psychofallen fest? – Die Antwort gibt der Autor bereits im Titel: Nein, das tun wir nicht. Wir können auch anders! Veränderung ist und bleibt immer möglich, wenn wir die erforderliche Aufmerksamkeit und Zeit investieren. In seinem Buch bietet sich der Psychotherapeut und Coach als Reiseführer „einer spannenden Entdeckungsreise“ an. „Das unbekannte Land in diesem Fall ist Ihre Persönlichkeit.“
Spannend ist die Reise und abwechslungsreich, kompetent und humorvoll der Reiseführer. Zu keinem Zeitpunkt hat er es nötig, belehrend zu sein, selbst wenn er uns, den Leser, auch schon einmal auf die Schippe nimmt. Humor heißt, über sich selbst lachen zu können – und sich dabei selbst ein Stück näher zu kommen. Mir hat es Spaß gemacht, mich durch die Landschaften führen zu lassen. Und wie angekündigt, habe ich mich dort auch häufiger selbst wiedergefunden.

Ich kann auch anders – eigentlich.
Übersichtlich und verständlich für jedermann und jederfrau legt Roland Kopp-Wichmann in seinem Buch „Ich kann auch anders.“ dar, warum wir – häufig entgegen unserer eigentlichen Absicht – immer wieder in bestimmte Fallen tappen: „Wir verhalten uns bisweilen so unangemessen, weil wir unbewusste Konflikte aus unserer Biografie im Berufsleben reinszenieren.“ Und mit unserem Verhalten haben wir damals einen Weg gefunden, diese Konflikte für uns zu lösen. Doch oft sind diese zur Gewohnheit gewordenen Muster heute, in unserem erwachsenen Berufs- und Privatleben, nicht mehr hilfreich. Wir stehen uns damit im Weg und produzieren neue, innere Konflikte. Und doch können wir irgendwie nicht davon lassen – zumindest solange uns nicht bewusst ist, was da eigentlich passiert. In seinem Arbeitsbuch klärt der Autor über mögliche Hintergründe auf. Er stellt Wissen zur Verfügung, setzt Handlungsimpulse und die Leser können sich das nehmen, was für sie gerade richtig ist.

Die zehn wichtigsten Psychofallen
Gewohnheitsmäßige Verhaltensweisen sind aus guten Gründen entstanden. Doch des Leben geht weiter, wir werden älter. Während sich die Lebensbedingungen verändern, bleiben Verhaltensweisen häufig die alten – da ist sie: die Psychofalle.
Roland Kopp-Wichmann trifft die Auswahl der „Psychofallen“ nicht willkürlich. Er beschreibt die 10 häufigsten Problembereiche, die in Coachings und Seminaren immer wieder zur Sprache kommen:

  1. Das Immer-Nett-Sein-Syndrom
  2. Die Angst vor Konkurrenz und Ablehnung
  3. Nicht NEIN sagen können
  4. Perfekt sein müssen
  5. Im Stress untergehen
  6. Lustlosigkeit im Beruf
  7. Probleme mit dem Chef
  8. Angst vor Konflikten
  9. Die Sucht nach Anerkennung
  10. Angst vor Gefühlen

Blinde Flecken für eigene Muster werden beleuchtet und manche Überraschung wartet auf uns. Nicht immer ganz angenehm, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber wird belohnt, weil wir uns am Ende weniger im Weg stehen.

Der Reiseführer bietet unterschiedliche Hilfestellungen an.

Zugrundeliegende Vor-Annahmen:
Gleich zu Anfang lernen wir die Leitsätze des Autors kennen, auf die er immer wieder zurückgreift. Ich finde, sie geben nicht nur diesem Buch Struktur, sondern sie sind ebenso eine wertvolle Gedankenstütze im Alltag.

„Meine Leitsätze für dieses Buch lauten:
- Der Fisch ist der letzte, der das Wasser entdeckt.
Veränderung ist schwierig.
- Die Landkarte ist nicht die Landschaft.
Weil wir die Wirklichkeit nicht direkt erkennen können, machen wir uns Landkarten von ihr.
- Das Symptom ist die Lösung.
Unser Verhalten ist nie dumm oder schlecht, sondern immer die beste Wahl aus unseren Möglichkeiten.
- Ich kann auch anders.
Wer ein Problem ändern will, muss erst herausfinden, wie er es erzeugt.

Diese Annahmen helfen, sich selbst besser in seinem Umfeld und in der Welt wiederzufinden. Mit einer gewissen Distanz zu sich selbst (Meta-Ebene) lassen sich persönliche Schwerpunkte neu setzen. Es kann gelingen, seine Stärken und Grenzen zu sehen und sich als menschlich und gleichzeitig einzigartig anzuerkennen. Eine Annäherung an die eigenen Konflikte ist vom Boden dieser Leitsätze aus weniger schmerzhaft.

Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien
Wir arbeiten hart daran, uns selbst mit Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien am Erkennen innerer Konflikte zu behindern. Was einmal als Schutz diente, verhindert heute Leichtigkeit. Wir machen es uns schwer. Möchten wir das ändern und in beruflichen (wie auch privaten) Beziehungen weniger Konflikte haben, müssen wir neue, andere Strategien erlernen.
Wissen ist Macht – bewusst zu wissen schafft Macht und bietet die Chance der Selbst-Erkenntnis. Was bekannterweise der erste Schritt zur Veränderungen ist.

Was uns antreibt
Alte Beziehungserfahrungen und innere Antreiber führen zu automatisiertem Verhalten. Diese unbewusst erlernten Strategien sind zunächst der scheinbar einfachste Weg, mit der Welt umzugehen und sie zu bewältigen. Erkennen wir unsere individuellen Landkarten, lassen sich Einzelheiten benennen: Was treibt uns? Wie gestalten wir Beziehung? Was ist uns nützlich? Können wir die Strategien benennen, lassen sie sich hinterfragen.
Der Autor bietet einen Selbsttest (S.47 – 51) zur persönlichen Einordnung alter Erfahrungen und persönlicher Antreiber an, damit der Leser seine persönlichen Psychofallen einkreisen kann.

Veränderung ist möglich
Nach der Erkenntnis kann Veränderung folgen. Einsicht und Durchblick kommen nicht plötzlich. Ein Wechsel von unbewussten Verhaltensweisen zur bewussten Entscheidung, sich gezielt anders zu verhalten, setzt Selbstreflexion voraus und das Eingeständnis, dass wir es sind, die etwas anders machen müssen. Die folgenden Schritte können den Prozess begleiten:

- Mit Achtsamkeit die eigene Landkarte aufspüren,
- mit hilfreichen Sätzen sich dem Kern des inneren Konfliktes nähern,
- mit Experimenten Neues ausprobieren,
- mit Aufschreiben von Gedanken und Fragen in seinem „Logbuch“ das Thema vertiefen.

Das ist der Weg, den der Autor aufzeigt. Das ist der Weg, es anders zu machen.
Zu den wichtigsten Psychofallen eins bis zehn (s.o.) gibt es dementsprechend je ein eigenes Kapitel mit näheren Erklärungen dazu, wie diese Fallen entstehen. Tiefer führende Fragen und hilfreiche Sätze machen den Konflikt innerlich erlebbar. Geeignete Experimente geben Impulse, sich aus der Falle zu befreien. Ein Logbuch zu führen und seinen Prozess schreibend zu begleiten, führt weiter in die Tiefe.
Alles sind nur Angebote. Das Ausprobieren bleibt dem Leser freigestellt.

Anfangen
Eines stellt Roland Kopp-Wichmann immer wieder ganz klar heraus: SIE müssen anfangen und Ihren Weg beharrlich gehen! Das nimmt Ihnen niemand ab. Und weil das dann doch nicht ganz so einfach ist und auch nicht nebenbei passiert, während Sie eben mal ein interessantes Buch lesen, bietet er auch persönliche Hilfe über seinen Blog www.ichkannauchanders-blog.de an.

Mir ist sympathisch, wie Herr Kopp-Wichmann selbst neue Wege geht und das Medium Buch mit dem Medium Internet verbindet. Er weist im Anhang nicht nur auf hilfreiche Bücher hin, sondern auch auf weitere nützliche Websites.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Arbeitsbuch, das ernsthaft an ihrer Veränderung interessierte Leser ganz bestimmt oft in die Hand nehmen, sei es zum Nachlesen oder zum Nacharbeiten der Fragen und der vielen Anregungen. Verständlich und unterhaltsam bietet der Autor viel Sachkenntnis, Information und Anleitung. Er gibt wertvolle Informationen über psychologische Zusammenhänge, dazu nahe an der Praxis orientierte Beispiele, macht Vorschläge zu manchmal auch ungewöhnlichen Experimenten – und all das auf vergleichsweise wenigen Seiten. Ein Ratgeber, wie ich ihn mir wünsche.

Roland Kopp-Wichmann
camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3783134129″>Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen
180 Seiten, EUR 14,95
Kreuz Verlag, 2010
ISBN 9783783134124


15
Jul

Positives Denken und Affirmationen – hilft das wirklich?

Roland Kopp-Wichmann rezensiert das Buch von Konstanze Quirmbach “Ich bin da. Sich SELBST BEWUSST wahrnehmen. Dem Leben POSITIV begegnen.”

Emile Coué war ein französischer Apotheker, der früh davon ausging, dass das Unterbewusstsein einen großen Anteil an allen Gesundungsprozessen hat und jeder Mensch sich selbst positiv beeinflussen kann. Er gilt als Begründer der Autosuggestion und gab seinen Patienten positive Sätze (“Affirmationen”), die sie jeden Tag mindestens zwanzig Mal morgens beim Aufwachen und abends beim Einschlafen sich sagen sollten. Sein bekanntester Satz war:

“Es geht mir von Tag zu Tag in jeglicher Hinsicht immer besser und besser.”
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30
Jun

Tautropfen – Rosenblüten – Vogelzwitschern

Heute Morgen habe ich im Spiritletter des Publik-Forums ein Gedicht bekommen, das ich direkt an Sie weitergeben möchte. Das Gedicht vermittelt ein Gefühl für die Kostbarkeit des Augenblicks – was auch das Thema meines aktuellen Newsletters “Sommer-Gefühle” ist. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und lassen Sie sich mitnehmen auf eine sommerliche Gartenwanderung. Weiterlesen »


28
Jun

Wir wollen Weltmeister werden

Aber nur im Fußball, nicht im “Sorgen-Machen” – Denn da ist Deutschland bereits Europameister, so eine Spiegel-Meldung vom 7. Juni 2010. Wir sind demnach auf dem besten Weg zur Weltmeisterschaft in dieser Disziplin. Eine allgemeine schwarz-malerische Stimmung in der Öffentlichkeit verstärkt auch persönliche Ängste. Offenbar ist die Presse in Deutschland sehr gut darin, statt Optimismus zu säen in das Horn des Pessimismus zu blasen, und trifft auf bereite, offene Ohren.

Cemal Osmanovic kommentiert die Spiegel-Meldung auf seine ihm eigene erfrischende Art: Weiterlesen »


22
Jun

Ich bin liebenswert – oder doch nicht?

In ihrem Beitrag in Psychology Today vom März 2009 stellt die Psychologin Joanne V. Wood (University of Waterloo, Kanada) die Frage: “Should we re-think positive thinking?” – Sollten wir den Wert von positivem Denken neu bewerten?

Der Beitrag bezieht sich auf einen Versuch, den die Professorin für Psychologie mit Ihren Studenten durchführte um zu prüfen, ob und wie Affirmationen bei unterschiedlichen Menschen Wirkung zeigen. Sie stellte dazu zwei Versuchsgruppen von Studenten zusammen, die sich durch ihren Grad an Selbstvertrauen unterschieden: Die Mitglieder der einen Gruppe waren relativ selbstsicher und glaubten an sich selbst, während die Studenten der anderen Gruppe eine eher niedrige Meinung von sich selbst hatten. Beide Gruppen sollten vier Minuten lang jeweils die Affirmation denken oder schreiben: “Ich bin liebenswert.” Weiterlesen »


08
Jun

Befreie Dein Herz für Erfolg

PRAXIS DES SELBSTCOACHING
Ein zweiteiliges Hörbuch von Michaele Kundermann

CD1: free your heart for success
Sich von Ängsten verabschieden und emotionale Blockaden auflösen.

Befreie Dein Herz für mehr Erfolg!
Aber gerne doch, Frau Kundermann. Danke für das verlockende Angebot.
Ich lege die CD ein, lehne mich zurück und bin sehr gespannt, wie Frau Kundermann mir helfen wird, mein Herz zu befreien. Ich bin bereit, mich einzulassen.
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27
Mai

Das Versteck der Weisheit

Vor ein paar Tagen schickte mir eine Kundin als kleines Dankeschön die Geschichte vom Versteck der Weisheit. Der Blick auf die Welt lässt mich manchmal glauben, die Götter haben die Weisheit vielleicht ein bisschen zu gut versteckt. Ich fände es viel praktischer, nicht nach ihr suchen zu müssen und alle Menschen könnten ohne Weiteres auf sie zugreifen. Wäre das nicht toll?
Allein, die Götter haben es anders entschieden: Wir dürfen die Weisheit finden, wenn wir reif dafür sind. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen – und viel Erfolg beim Suchen und Finden!

Das Versteck der Weisheit

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es nicht gut wäre, fänden die Menschen die Weisheit des Universums, bevor sie reif genug dafür seien. So entschieden sie, die Weisheit des Universums an einem Orte zu verstecken, wo die Menschen sie erst finden könnten, wenn sie reif genug sind.
Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Doch schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Weiterlesen »


18
Mai

Konstanze Quirmbach live erleben – eine Lesereise

Eine Information für alle Blogleser aus Rüsselheim, Westerburg, Weinheim und Umgebung

Ende Mai können Sie Konstanze Quirmbach persönlich kennenlernen. Sie ist unterwegs auf einer Lesereise und liest aus ihrem Buch: “Ich bin da. Sich SELBST BEWUSST wahrnehmen. Dem Leben POSITIV begegnen.”
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22
Apr

Gnothi seauton – Erkenne Dich selbst

Persönliche Entwicklung durch Kon-ZEN-tration.

Selbsterkenntnis, die Wiege der Philosophie. Der Erkennende konstruiert das Erkannte, sagt Kant. In dem Maße, wie sich der Mensch selbst erkennt, formt er seine Persönlichkeit und wie er sich schließlich selbst versteht, so sieht und interpretiert er auch die Welt, in der er lebt.

Die Worte wurden auf einer Säule der Vorhalle des Apollon-Tempels zu Delphi in Stein gemeißelt. Wer durch die Pforten des Tempels hindurchging hoffte, im Orakel Hilfe durch die Götter zu finden. Ihre Kraft und ihre Weisheit sollten ihm den Weg weisen, ihm Sicherheit geben, sein Vertrauen stärken.
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14
Apr

Test: Welche Persönlichkeit haben Sie?

Oder ist Ihnen die Frage lieber: Welche Persönlichkeit sind Sie?

Bestimmt hängt es von Ihrem Typ ab, mit welcher Frage Sie sich wohler fühlen. Wie auch immer, eines steht fest: Die meisten Menschen erfahren sehr gerne mehr über sich und sind neugierig, wie die eigene Persönlichkeit einzuschätzen ist. Tests, die versprechen sich selbst besser kennenzulernen, sind deshalb beliebt.

Lächerlich, sagen Sie? Wie kann ein Test mehr über mich aussagen, als ich selbst schon weiß, fragen Sie? Und doch: Es ist interessant zu wissen, wie sich einzelne Persönlichkeiten voneinander unterscheiden und wo man sich selbst wiederfinden mag.
- Was macht uns als unterschiedliche “Typen” aus.
- Wie treffen wir Entscheidungen?
- Welchen Arbeitsstil haben wir?
- Was gibt uns bzw. was raubt uns Energie?
- Welche Stärken bzw. Schwächen haben wir?
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30
Mrz

Es gibt nicht Gutes, außer: man tut es.

Kürzer kann man es sicher nicht ausdrücken. Erich Kästner zieht moralische Bilanz.

Halb bitter, halb süß ist dieses Kurzgedicht ein vermeintlicher Gegensatz, in der Fachsprache Epigramm genannt. Pessimistisch im ersten Teil und optimistisch im zweiten. Da ich ein unverbesserlich positiv denkender Mensch bin, erreicht mich das Hoffnungsvolle deutlich stärker. Meine Erfahrung bestätigt mir außerdem, dass Menschen gerne und freiwillig die Verantwortung dafür übernehmen, „Gutes“ in die Welt zu bringen.
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26
Mrz

Einfach anfangen …

… der Haken an der Sache ist aber meist, dass es eben nicht so einfach ist, nach dem Anfang auch dranzubleiben. Zum Beispiel:
Ich will sportlich sein. – JEDES MAL (jeden Tag?) muss ich die Energie neu aufbringen, mich sportlich zu bewegen, es zu TUN.
Ich will abnehmen. – JEDES MAL (mehrmals täglich) wird mir mein gewohnheitsmäßiges Verhalten auffallen, das mir im Wege steht. Das ist der Zeitpunkt zu bemerken und wieder zu entscheiden, was ich wirklich WILL.
Ich will erfolgreich sein. – JEDES MAL (jeden Tag), wenn mich so viele Dinge ablenken, habe ich die Entscheidung neu zu treffen, was ich tatsächlich TUN WILL, um meinen Erfolg voranzubringen.
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11
Mrz

Wie schnell kommt man zum persönlichen Erfolg?

Eine Frage, die uns alle interessiert. Antworten können nur individuell ausfallen:
1. Was verstehen Sie persönlich unter Erfolg?
2. Welche Fähigkeiten werden Sie nutzen, um den Erfolg zu erreichen?
3. Wie zielstrebig arbeiten Sie an Ihrem Erfolg?
Im “Ernstfall” werden noch viele weitere Fragen – und vor allem Antworten – folgen müssen, denn Erfolg fällt nicht vom Himmel. Er ist immer das Ergebnis persönlichen Einsatzes.
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02
Mrz

Was wir denken, ist was wir glauben.

Was wir glauben, bestimmt unsere Welt.

Ihre Welt formiert sich um Ihr Denken. Gestern habe ich ein neues Video in YouTube veröffentlicht mit dem Titel: Meine Gedanken erschaffen meine Welt. Dass diese Aussage stimmt, können Sie ganz einfach selbst überprüfen.
Probieren Sie dazu das folgende Gedankenexperiment aus.

Wenn Sie zu sich sagen:
“Das kann ich nicht”, dann gibt ihr Unterbewusstsein sofort auf. Es versucht erst gar nicht, die Aufgabe zu bewältigen. Es lehnt sich zurück, denn es erhält klar die Botschaft: Hier gibt es nichts mehr zu tun. Gedanklich – und damit auch in der Realität – sehen und suchen Sie keine Optionen.
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14
Feb

Du kannst alles erreichen, was du willst! (???)

Chakka – Ja, ich kann es tun! Motivationstrainer peitschen mit der einfachen Formel “Alles ist möglich” gerne ihre Fans oder Seminarbesucher an: Finde heraus, was Du willst, strenge Dich genug an und Du wirst es erreichen – andere haben es auch erreicht! Zum Abschluss des Seminars gibt es den legendären Feuerlauf. In der Gruppe funktioniert das tatsächlich!

Nicht lange danach stellt sich Ernüchterung und damit Skepsis ein. Ist wirklich ALLES möglich? Was bedeutet denn für jeden einzelnen Menschen dieses ALLES? Und vor allem die Frage: Will ich denn ALLES?
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08
Feb

Keine Macht den schlechten Gefühlen!

Wer seine schlechten Gefühle seinem Tagebuch anvertraut, hat gute Chancen, ihnen damit ihre Macht zu entziehen und statt dessen sein Immunsystem zu stärken.

Finden Sie das überraschend?
In seinem Buch “Mit der Seele heilen” spricht der Arzt Bernie Siegel über genau diese Wirkung von Tagebuchschreiben. Er zitiert eine Untersuchung des Psychologen James Pennebaker von der Southern Methodist University. “Er (Pennebaker) und Janice Kiecolt-Glaser haben 25 Erwachsene gebeten, Einzelheiten über störende Lebenserfahrungen und ihre damit verbundenen Gefühle aufzuschreiben. Eine gleich große Kontrollgruppe hat sich nur zu oberflächlichen Themen geäußert. Die Blutuntersuchungen weisen eine erstaunlich verbesserte Immunfunktion bei der ersten Gruppe auf, die auch weniger häufiger einen Arzt aufsuchte, aber keine Verbesserungen bei der Kontrollgruppe. Sechs Monate nachdem das Experiment abgeschlossen war, zeitigte die erste Gruppe noch immer positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit.”
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30
Jan

Sind Sie sich heute schon begegnet?

Erfahrungen machen heißt, etwas dazu lernen. Wirkliches Lernen finden erst dann statt, wenn wir später in Gedanken das Erlebte noch einmal bewusst verarbeiten.

Wann nehmen wir uns soviel Zeit zur Auseinandersetzung mit uns selbst? – Meine Antwort darauf ist: beim Schreiben. Das Denken verlangsamt sich, auch leise Töne können innerlich gehört werden, wir wenden uns den eigenen inneren Prozessen zu, kommen bei uns selbst an und können uns bewusst selbst begegnen.
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27
Jan

Ich bin eben so!

Ohne Zweifel hat das jeder schon gehört, oder sogar selbst gesagt: “Ich bin eben so!” Eine Killerphrase, auf die man nichts mehr erwidern kann. Ich frage mich aber: Soll das eine Entschuldigung sein? Oder soll das eine Erklärung sein? Es kann als Aufforderung verstanden werden, der andere solle doch bitte lernen, mit diesen “Eigenheiten” umzugehen? Und manchmal mag es auch eine Ausrede sein, weil man sich nicht verändern will – oder aber nicht weiß, wie man eine Veränderung bewirken könnte.
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