Stark sein aus eigener Kraft -

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20
Okt

Stark aus eigener Kraft

Stark ist, wer sein Leben selbst in die Hand nimmt statt auf andere zu warten oder – schlimmer noch – andere verantwortlich macht. Täglich gibt es viele Gelegenheiten auf diese Weise stark zu sein. Ob das im Gespräch ist und wir zu unserem Denken stehen, oder ob das im Handeln ist, bei dem wir uns nicht von anderen abhängig machen, oder ob das der Gedankenstrom in unserem Kopf ist, den wir versuchen zu steuern – stark zu sein heißt, sich seiner Worte, Taten und Gedanken bewusst zu werden und dann “das Richtige” zu sagen, zu tun, zu denken.

Stark zu sein heißt auch, Schwäche zu haben und diese zu überwinden. Niemand ist immer nur stark, das gibt es nicht. Aber der Alltag fordert uns heraus und wir sehen es fast als Notwendigkeit, so unperfekt wir auch sein mögen, doch Mittel zu kennen und anwenden zu können, mit denen wir diese schwachen Momente überwinden.  Immer wieder geht es darum, sich der Situation und der eigenen Möglichkeiten bewusst zu sein.

Meditation und Yoga sind mit Sicherheit Techniken, die innerlich ganz stark machen. Sie fördern Akzeptanz und Gelassenheit, sorgen für Zellaufbau im Gehirn und eine gute Sauerstoffversorgung aller Zellen, weil der Atem zentral ist. Dies wirkt sich auf andere Lebensgewohnheiten aus, man agiert aus dieser inneren Sicherheit. – Und Affirmationen sind ein solches Mittel, aus einem schwachen einen starken Moment werden zu lassen: Sich seiner Gedanken bewusst werden und sich mit seinen Zielen und Werten verbinden – das macht stark.

Welche Mittel wenden Sie im Alltag an, um gelassen zu bleiben und aus schwachen Momenten stark hervorzugehen?



2 Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Sabine schreibt:

    Für den Akutfall wende ich gezieltes Atmen an. Kurz vorm Explodieren erstmal tief Luft holen und mich zentrieren.
    Langfristig und tiefgreifend hole ich mir die Gelassenheit beim begleiteten Malen, das dient der Persönlichkeitsentwicklung und führt dazu, dass der Akutfall immer seltener eintritt.
    Viele Grüße,
    Sabine

  2. wernher schreibt:

    Ich benutze seit kurzem den Satz ” Ich denke jetzt bewußt positiv” und hier kommt dann das dazu was mich gerade ärgert, oder nervt oder das was ich tun will usw. also mir hilft dieser Satz in jeder Situation sehr.
    Wernher

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